Beschluss der Landesvollversammlung vom 11. September 2022 (online)
Der Parteitag stellt fest, dass der Umgang des Landesvorstands mit Sexismus-Vorwürfen in den eigenen Reihen den Grundsätzen unserer Partei widerspricht. Unmittelbar nach dem Landesparteitag muss eine Untersuchungskommission eingesetzt werden, die aus Menschen besteht, die von den Betroffenen akzeptiert werden. Sollte die Untersuchung zum Ergebnis kommen, dass die Vorwürfe der Wahrheit entsprechen, müssen Konsequenzen für die handelnden Mitglieder folgen.
Beschluss der Landesvollversammlung vom 11. September 2022 (online)
Die linksjugend [’solid] NRW verurteilt alle sexistischen Vorfälle in der LINKEN NRW, die in den letzten Monaten ans Licht kamen. Wir halten den Umgang des Landesvorstands mit diesen Vorfällen für vollkommen inakzeptabel. Als feministische Partei muss DIE LINKE solidarisch mit Betroffenen sein und alle Formen von Vorwürfen Ernst nehmen und entsprechende Untersuchungen einleiten, anstatt solidarisch mit den Beschuldigten zu sein und feministisches Engagement für Denunziation zu halten. Wir erwarten, dass die Beschuldigten Mitglieder keine landesweiten Posten bekleiden, bis die Vorfälle aufgeklärt sind. Ansonsten empfehlen wir allen Delegierten, die entsprechenden Akteur:innen nicht erneut in den Landesvorstand zu wählen